Als zweizügige, kleine Ganztagsrealschule möchten wir unsere Schüler*innen zu selbstbestimmten sowie verantwortungsbewussten und nachhaltig handelnden Persönlichkeiten heranbilden. Dies erreichen wir u.a. dadurch, dass unsere Schüler*innen im Rahmen des Wahlpflichtkurskonzeptes bereits in der Erprobungsstufe nach Interessen und Neigungen Profile wählen können, in denen sie sich in Anfängen mit den drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – auseinandersetzen. Ein Profil, in dem besonders die Auseinandersetzung mit der ökologischen Dimension von Nachhaltigkeit im Vordergrund steht, ist die Schulgartenarbeit.

 

Nachdem unsere Schüler*innen in den letzten zwei Schuljahren den Schulgarten der RaS aufgebaut und dabei ihr Bewusstsein für eine ökologisch nachhaltige Lebensweise geschärft haben, soll dieses Bewusstsein nun weiter ausdifferenziert werden. Der Schulgarten wird ab dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2020/21 an den Wahlpflichtkurs Biologie (WP-Bio) als „Projekt Schulgarten“ angeschlossen. Die Schüler*innen des WP-Bio bewirtschaften dann in den Jahrgangsstufen 7 und 8 den Schulgarten und legen hierbei im Besonderen einen Schwerpunkt auf den Anbau von Bio-Gemüse. Eine Schüler*innenfirma soll zukünftig die ökonomisch nachhaltige Vermarktung des Bio-Gemüses übernehmen.

 

An die Stelle des Profils Schulgarten in der Erprobungsstufe tritt das Profil Bioforscher, in dem sich unsere Schüler*innen an ausgewählten Themen forschend mit dem Schulgarten auseinandersetzen. Durch Projekte und Exkursionen zum Themenbereich des Schulgartens im Rahmen des Biologieunterrichts von Jahrgangsstufe 5 bis 7 sowie im Kontext unserer geplanten Schulkulturwoche zum Ende eines jeden Schuljahres eröffnen wir (nicht nur) unseren Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf den Erwerb lebenspraktischer Kompetenzen.